Laser-Gravur Laserbeschriften

Was ist Laser/-gravur?

Der Begriff Laser steht für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“, auf deutsch soviel wie „Lichtverstärkung durch stimulierte Emission“.
Laserlicht entsteht dadurch, dass der Laser Licht verstärkt indem es Energie einzieht und abstrahlt. Dazu wird einer speziellen Gasmischung oder Kristallstaub konzentrierte Energie zugefügt. Die Energiezufuhr erfolgt entweder über eine elektrische Ladung oder über Licht. Dabei wird der Kristallstaub oder das Gas zwischen zwei Spiegeln angeordnet und der entstehende Lichtresonator gibt dem Laserlicht eine bestimmte Richtung. Durch einen teilweise durchlässigen Spiegel tritt ein Teil des Laserlichtes aus und dient der Materialbearbeitung.
Eine Laserbeschriftung ist die moderne und länger haltbare Variante zum üblichen Druckverfahren und Beschriften verschiedenster Materialien. Sowohl in der Medizin als auch in der Werbung, der Industrie und in der Glasgravur wird diese Technik verwendet, denn sie gilt als rascheste Methode der Bearbeitung durch Laser.
Klassische Beschriftungsmethoden aus der Drucktechnik sind nicht immer einsetzbar, deswegen wird immer häufiger mit der Lasergravur gearbeitet. Diese Art Bearbeitung von Flächen verschiedenster Konsistenz und Oberfläche ist eine der kostengünstigsten, schnellsten und am längsten haltbarsten, die es gibt.

Technik Laserbeschriften

Die Lasergravur ist ein Verfahren anhand dessen Texte, Logos oder Bilder in Produkte eingraviert und wortwörtlich verewigt werden. Mithilfe beweglicher Spiegel wird der Laserstrahl durch eine Linse auf das zu bearbeitende Werkstück projiziert und je nach Länge und Dauer der Bestrahlung wird eine Vertiefung darin eingraviert. Abhängig von dem verwendeten Material und der eingestellten Laserstärke kann die Beschriftung als Gravur, Farbänderung oder Abdampfung der Oberfläche entstehen. Durch die extrem hohe Hitze, die beim Auftreffen des Laserstrahl auf das Material entsteht, schmilzt oder verdampft es durch thermische Kontrasterzeugung. Dies meint, dass an den zu verändernden Stellen eine Abtragung stattfindet, welche zur erwünschten Oberflächenveränderung wie Schriftzeichen oder Bilder führt.

Materialien und Anwendungsgebiete der Laser-Gravur

Am häufigsten werden Schilder, Architekturmodelle, Stempel, elektronische Bauelemente, Computer-Tastaturen, Etiketten, Displays und Glasprodukte anhand von Lasergravur bearbeitet. Verschiedenste Materialien können dazu herangezogen werden wie Plexiglas, Kunststoff, Edelstahl, Holz und Leder.
Während für viele moderne Oberflächenmaterialien eine Bearbeitung mit herkömmlichen Druckmethoden oder Beschriftung mit Farbe nicht möglich ist, greift man immer häufiger auf die Lasergravur zurück, mit der jede Art von Oberfläche bearbeitungsfähig ist und das in hohem qualitativen Maße. Für Schilder wird Edelstahl sowie Acrylglas und Messing verwendet. Hier veredelt die Gravur durch Laser die Oberfläche und überträgt präzise und sauber die Schrift auf das Schild.
Ebenso ist die Lasergravur für Etiketten sehr angebracht, da diese durch fachgerechte Anbringung nicht mehr abgelöst werden können, somit das Inventar bestens gesichert ist und durch die extreme Abriebfestigkeit der lasereingravierten Barcodes oder Namen eine längere Lebensdauer besitzen als üblich gedruckte Etiketten.

Vorteile der Laserbeschriftung

Ein schon genannter Vorteil bei der Lasergravur ist die große Auswahl an Materialien, die zur Bearbeitung zur Verfügung stehen. Anders als beim Druckverfahren ist die Gravur unglaublich lange haltbar und von sehr hoher Qualität. Auch ist die Lasergravurmethode kostengünstiger und schneller.
Da die Gravur nach vollendeter Bearbeitung nicht mehr entfernbar ist, weil sie nun ein Teil des Materials geworden ist, bietet diese Methode zur Bearbeitung sowohl hochwertiger als auch einfacher Stoffe eine absolute Fälschungssicherheit.
Ebenso ist die Beschriftung an unzulänglichen Stellen möglich, wie in Zylindern oder Hohlkörpern, da der Laserstrahl aufgrund beweglicher Spiegel an jede beliebige Stelle gelenkt werden kann. Es entsteht keine mechanische Belastung durch das Einspannen oder das Kennzeichnen des zu gravierenden Werkstücks, da durch die Laseranwendung berührungslose Bearbeitung gewährleistet ist. So ist bleibt die Qualität des Materials immer gleich gut, denn der Laserstrahl beeinflusst nur die Stelle, auf der er auftrifft. Auch die Vor- und Nachbehandlung, welcher unter üblichen Umständen, also bei Nichtanwendung von Lasergravur, das Produkt unterzogen werden müsste, fällt aus diesen Gründen weg und somit ist das Verfahren extrem wirtschaftlich und es lässt hohe Folgekosten wegfallen.
In diversen Unternehmen wird diese Methode hoch geschätzt, denn die gesamte Produktionszeit verschiedenster maschinellen Anfertigungen wird durch die Lasergravuranwendung um ein Vielfaches verkürzt und trägt somit auch zur Optimierung von Produktions- und Lieferzeiten bei. Wegen der Auslassung von Zusatzstoffen, dessen Anwendung bei dieser Bearbeitungsmethode nicht vonnöten ist, gewährleistet sie eine sehr hohe Umweltverträglichkeit.




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